Liebe Reisefreunde,

Die letzten Wochen waren besonders stressig und ich sehnte mich nach einer Auszeit. Daher entschied ich mich für eine viertägige Reise nach Budapest – ein Ort, der nicht nur reich an Geschichte und Kultur ist, sondern auch eine wahre Wellness-Oase bietet. Von den berühmten Thermalbädern bis zu ruhigen Spaziergängen entlang der Donau, Budapest hat mich auf eine Art und Weise entspannt und inspiriert, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Ankunft in der Wellness-Oase Budapest

Nach einem kurzen, entspannten Flug landete ich am Budapest Ferenc Liszt International Airport. Ein freundlicher Taxifahrer brachte mich direkt zu meinem Hotel, dem Aria Hotel Budapest. Dieses Boutique-Hotel liegt im Herzen der Stadt und ist bekannt für seinen exzellenten Service und das musikalisch inspirierte Design. Schon beim Einchecken fühlte ich mich willkommen und die warme, einladende Atmosphäre des Hotels bereitete mir einen perfekten Start in meinen Wellness-Urlaub.

Erkundung der Umgebung

Nachdem ich mein Zimmer bezogen und eine kurze Ruhepause eingelegt hatte, machte ich mich auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Das Aria Hotel liegt ideal, nur wenige Schritte von der St.-Stephans-Basilika entfernt. Diese beeindruckende Kirche ist nicht nur architektonisch ein Meisterwerk, sondern bietet auch einen ruhigen Ort zum Innehalten und Meditieren. Der Eintritt in die Basilika ist kostenlos, allerdings lohnt es sich, eine kleine Spende zu hinterlassen, um den Erhalt dieses historischen Gebäudes zu unterstützen.

Ein Spaziergang entlang der Donau ist ein Muss bei jedem Besuch in Budapest. Die kühle Abendluft und die atemberaubende Aussicht auf die Kettenbrücke und das Parlamentsgebäude sind einfach unvergesslich. Die Promenade ist ideal für einen gemütlichen Spaziergang, und es gibt zahlreiche Bänke, auf denen man sich ausruhen und die Szenerie genießen kann. Außerdem empfehle ich einmal bis zur Margaretenbrücke zu laufen und den Blick auf die Margareteninsel zu genießen - eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Für das Abendessen entschied ich mich für ein traditionelles ungarisches Restaurant, das Százéves Étterem, eines der ältesten Restaurants in Budapest. Hier genoss ich ein herzhaftes Gulasch und einen köstlichen Tokaji-Wein. Die rustikale Atmosphäre und die freundliche Bedienung machten den Abend perfekt. Für alle, die die ungarische Küche kennenlernen möchten, ist dieses Restaurant ein wahrer Geheimtipp.

Ein kleiner Geheimtipp für den Abend: Besucht das Rooftop-Bar im Aria Hotel, die High Note SkyBar. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt, besonders bei Sonnenuntergang. Die Cocktails sind kreativ und köstlich, und die entspannte Atmosphäre ist der perfekte Abschluss für den ersten Tag in Budapest.

Entspannung in den Thermalbädern

Ein Morgen im Széchenyi-Thermalbad

Der zweite Tag meiner Reise begann mit einem Besuch im Széchenyi-Thermalbad, einem der größten und bekanntesten Thermalbäder Europas. Schon beim Betreten des prachtvollen Gebäudes war ich von der beeindruckenden Architektur und der einladenden Atmosphäre begeistert. Die majestätischen Säulen und kunstvollen Kacheln vermittelten ein Gefühl von Luxus und Geschichte.

Ich verbrachte den Vormittag damit, in den verschiedenen Innen- und Außenpools zu entspannen, die mit heilendem Thermalwasser gefüllt sind. Besonders genoss ich das warme Wasser im Außenpool, während die frische Luft und der blaue Himmel über mir eine perfekte Kulisse boten. Ein besonderes Highlight war das Whirlpool-Becken, das mit seinen sprudelnden Wasserstrahlen für eine zusätzliche Massage sorgte.

Nach einem erholsamen Vormittag im Széchenyi-Thermalbad beschloss ich, ein leichtes Mittagessen im nahegelegenen Café Gerbeaud zu genießen, einem der ältesten und renommiertesten Cafés in Budapest. Hier probierte ich ein traditionelles ungarisches Gericht – Hühnergulasch mit Nokedli (ungarische Spätzle) – und dazu einen leckeren Apfelstrudel. Das elegante Ambiente des Cafés und die exquisiten Desserts machten das Mittagessen zu einem wahren Genuss.

Entspannende Massage im Gellért-Bad

Am Nachmittag ging es weiter zum Gellért-Bad, einem weiteren ikonischen Thermalbad in Budapest. Das Gellért-Bad ist bekannt für seine wunderschöne Jugendstil-Architektur und seine heilenden Thermalquellen. Ich hatte eine Massage gebucht und wurde von einem erfahrenen Therapeuten verwöhnt, der gekonnt Verspannungen löste und mir half, vollkommen zu entspannen. Die Kombination aus dem warmen Thermalwasser und der professionellen Massage brachte Körper und Geist in Einklang.

Nach der Massage verbrachte ich noch einige Zeit in den verschiedenen Thermalbecken des Gellért-Bads, darunter ein herrlich warmes Innenbecken mit einer kunstvollen Glaskuppel. Die ruhige Atmosphäre und das sanfte Licht machten diesen Ort zu einem perfekten Rückzugsort.

Kultur und Achtsamkeit

Der dritte Tag startete mit einer Morgenmeditation auf der Dachterrasse des Hotels, die einen herrlichen Blick über Budapest bot. Nach einem ausgiebigen Frühstück erkundete ich das Budaer Burgviertel, besuchte die Matthias-Kirche und genoss den atemberaubenden Ausblick von der Fischerbastei.

Nach dem spirituellen Start in den Tag beschloss ich, das Ungarische Nationalmuseum zu besuchen. Dieses Museum bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur Ungarns. Die Ausstellung umfasst Artefakte von der Frühgeschichte bis zur Moderne und ist besonders gut für Geschichtsinteressierte geeignet. Der Spaziergang durch die verschiedenen Ausstellungsräume war nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend und vertiefte mein Verständnis für die reiche Geschichte dieses Landes.

Yoga auf der Margareteninsel

Am Nachmittag zog es mich zur Margareteninsel, einer grünen Oase inmitten der Donau. Die Insel ist ein beliebter Ort für Erholung und Freizeit und bietet zahlreiche Spazierwege, Gärten und sogar einen kleinen Zoo. Ich nahm an einer Yoga-Session im Freien teil, die von einer lokalen Yogalehrerin geleitet wurde. Die friedliche Umgebung und die frische Luft machten diese Yoga-Stunde zu einem besonders entspannenden Erlebnis. Es war der perfekte Ort, um meinen Geist zu klären und neue Energie zu tanken.

Für das Abendessen wählte ich ein kleines, familiengeführtes Restaurant im Stadtteil Buda, das „Csalogány 26“. Dieses Restaurant ist bekannt für seine kreative ungarische Küche und die gemütliche Atmosphäre. Ich entschied mich für ein Drei-Gänge-Menü mit lokalen Spezialitäten, darunter eine köstliche Kürbissuppe, gebratene Ente und ein warmes Schokoladenfondant als Dessert. Der perfekte Abschluss eines erfüllten Tages.

Kulinarische Genüsse und Abschied

Der vierte und letzte Tag meines Budapest-Abenteuers begann mit einem ausgedehnten Frühstück im Aria Hotel. Das Frühstücksbuffet bot eine beeindruckende Auswahl an frischen Früchten, Gebäck, warmen Speisen und lokalen Spezialitäten. Bei einer Tasse frisch gebrühten Kaffees konnte ich den Blick auf die Stadt genießen und meine Pläne für den Tag schmieden.

Besuch der Großen Markthalle

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Großen Markthalle, einem der bekanntesten Märkte in Budapest. Die Markthalle ist ein Paradies für Feinschmecker und bietet eine Vielzahl von frischen Produkten, ungarischen Delikatessen und handgefertigten Souvenirs. Ich probierte einige der lokalen Spezialitäten wie Paprikawurst, ungarischen Käse und natürlich den berühmten ungarischen Wein Tokaji. Die lebendige Atmosphäre und die herzlichen Verkäufer machten den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein kleiner Geheimtipp: Im Obergeschoss der Markthalle gibt es mehrere Stände, die frisch zubereitete ungarische Gerichte anbieten – perfekt für einen schnellen und authentischen Snack.

Ein Spaziergang durch das jüdische Viertel

Am Nachmittag entschied ich mich für einen Spaziergang durch das jüdische Viertel von Budapest. Dieses Viertel ist nicht nur reich an Geschichte, sondern auch ein kulturelles Zentrum der Stadt. Ich besuchte die Große Synagoge, die größte Synagoge Europas, und erkundete die umliegenden Gassen, die voller charmanten Cafés, Bars und Kunstgalerien sind. Besonders beeindruckend war die Street Art, die die Wände vieler Gebäude schmückt und dem Viertel einen einzigartigen Charakter verleiht. Ein weiterer Geheimtipp: Besucht die Ruin Bars, insbesondere das Szimpla Kert, die berühmteste Ruin Bar, die für ihr außergewöhnliches Design und ihre lebhafte Atmosphäre bekannt ist.

Abendessen mit Blick auf die Donau

Für mein letztes Abendessen in Budapest wählte ich ein Restaurant mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Donau, das „Spoon The Boat Restaurant“. Dieses Restaurant befindet sich auf einem Schiff und bietet eine wunderbare Kulisse für ein Abendessen bei Sonnenuntergang. Besonders beeindruckt war ich von der kreativen Zubereitung des ungarischen Pörkölt (Paprikagulasch) und dem delikaten Dessert, einer Variation von Somlói Galuska, einem traditionellen ungarischen Nachtisch. Der Blick auf das beleuchtete Parlamentsgebäude und die Kettenbrücke war der perfekte Abschluss meines Aufenthalts.

Ein letzter Spaziergang entlang der Donau

Nach dem Abendessen machte ich einen letzten Spaziergang entlang der Donau. Die nächtliche Beleuchtung der Stadt verlieh Budapest eine magische Atmosphäre. Ich setzte mich auf eine Bank und ließ die vergangenen Tage Revue passieren. Die Erlebnisse und Eindrücke dieser Reise waren reich und vielfältig, von kulturellen Highlights bis zu erholsamen Momenten in den Thermalbädern.

Diese vier Tage in Budapest waren genau die Auszeit, die ich brauchte. Die Stadt bot mir die perfekte Balance zwischen Entspannung, Kultur und kulinarischen Genüssen. Ich kann Budapest jedem empfehlen, der auf der Suche nach Erholung und einem Hauch von Luxus ist. Für mich war es nicht nur eine Reise, sondern eine wohltuende Erfahrung, die ich sicherlich wiederholen werde.

Bis zum nächsten Mal, bleibt achtsam und genießt das Leben!

Eure Martina

Über mich
Hallo liebe Leser! Ich bin Martina, begeisterte Wellnessreisende und immer auf der Suche nach Ruhe und Balance im hektischen Alltag. Yoga, Meditation und Achtsamkeit sind meine ständigen Begleiter, egal wohin mich meine Reisen führen.


Wie ich reise
Meine Reisen sind eine Mischung aus Entspannung und Entdeckung. Ich liebe es, in malerischen Retreats abzutauchen, wo ich Körper und Geist in Einklang bringen kann. Nachhaltigkeit ist mir dabei besonders wichtig, weshalb ich gerne umweltfreundliche und authentische Wellness-Orte besuche. Auf meinem Blog teile ich meine Erfahrungen, Tipps für Selbstpflege und Inspirationen für ein achtsames Leben. Begleitet mich auf der Reise zu innerem Frieden und Wohlbefinden, und lasst uns gemeinsam die besten Wellness-Oasen entdecken!